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Einführung

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Die Entstehung der Fische

Fische sind die ältesten fossil nachweisbaren Wirbeltiere. Erdgeschichtlich existieren sie bereits seit 320-400 Millionen Jahren. Heute sind nur noch zwei Klassen der echten Fische vorhanden:

  1.     Knorpelfische (Haie und Rochen)
  2.     Knochenfische (alle anderen Fischarten)


Die weitaus meisten aller lebenden Fische sind Knochenfische. Sie unterscheiden sich von den Knorpelfischen u.a. dadurch, dass sie über Kiemendeckel, Flossenstrahlen und ein stark verknöchertes Skelett, ein Schuppenkleid oder Knochenschilder (Störe) verfügen.

Eine Sonderstellung nehmen die nicht zu den echten Fischen zählenden Neunaugen (Rundmäuler) ein. Da sie jedoch im Aussehen und der Lebensweise den Fischen sehr ähnlich sind und fischereirechtlich als Fische gelten, werden diese Arten hier mitbehandelt.

Weltweit sind heute etwa 25.000 Fischarten nachgewiesen, davon leben etwa 11.000 Arten im Süßwasser. Man geht davon aus, dass durch die Umweltzerstörung, vor allem in den Tropen, eine große Zahl von Arten noch nicht entdeckt wurde oder bereits wieder ausgestorben ist, bevor sie gefunden werden können.

Definition Fisch

Die wohl kürzeste Definition lautet folgendermaßen: Ein Fisch ist ein wechselwarmes, wasserlebendes Wirbeltier, das durch Kiemen atmet.

Darunter lassen sich nahezu alle in der heutigen Zeit lebenden Arten zusammenfassen. Dennoch wird diese kurze Beschreibung der Formenfülle dieser Tiergruppe bei weitem nicht gerecht. So gibt es Namen wie Fliegende Fische und Lungenfische, die darauf hindeuten, dass Fische auch andere Lebenräume als das Wasser nutzen können und sei es nur für kurze Zeit. Es gibt Fische die mit einem als "Wundernetz" bezeichneten Blutgefäßsystem in der Lage sind eine konstant höhere Temperatur als das umgebende Wasser zu halten und so Höchstleistungen beim ausdauernden, schnellen Schwimmen erreichen, wie zum Beispiel Thunfische. Damit sind sie Delfinen, die zu den Säugetieren gehören, ähnlicher als ihrer Beute, die zum großen Teil aus Fischen besteht.