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Die Neunaugenbesiedlung des naturnahen Sandfangs Borstel-Hohenraden an der Pinnau und Empfehlungen zur Unterhaltung im Hinblick auf den Schutz von Neunaugen

Ein gemeinsamer Bericht von:

Dr. Roland Lemcke

Dipl.-Biol. Martin Purps

LLUR, Abt. 3

Fischereiberater

Dez. 31, Binnenfischerei

Landessportfischerverband S-H e. V.

1 Zielstellung und Veranlassung

Im Zuge der Umsetzung der EU-WRRL wurde im Jahr 2008 in der Pinnau bei Borstel-Hohenraden ein naturnaher Sandfang angelegt (Abbildung 1). Auf die Sedimentproblematik und das Thema Sandfänge soll hier nicht näher eingegangen werden, vgl. dazu bspw. den Vermerk von Dr. Brunke, LLUR 41, vom 17.11.2008.
Die Pinnau ist ein wichtiges Laichgewässer für Neunaugen und u. a. aus diesem Grund als europäisches Schutzgebiet ausgewiesen: DE-2323-392 „Schleswig-Holsteinisches Elbeästuar und angrenzende Flächen", Teilgebiet 3: „Unterlauf von Stör, Krückau und Pinnau oberhalb der Sperrwerke" bzw. unmittelbar im Bereich des Sandfangs DE-2225-3032 „Pinnau/ Gronau".

Abbildung 1
Es bestand bereits zum Zeitpunkt der Errichtung der Sedimentfalle die Vermutung, dass der Sandfang von Querdern, den Larven der Neunaugen, als Sekundärhabitat angenommen werden würde. Aus vergleichbaren Strukturen in anderen Gewässern ist bekannt, dass Querder hier in extrem hohen Dichten siedeln können.
Der Sandfang wurde angelegt, um die Sedimentfracht der Pinnau zu reduzieren, deswegen hat die ordnungsgemäße Unterhaltung zweifellos Priorität. Darüber hinaus sind aber auch Belange des Fischschutzes zu beachten (vgl. BIFO § 14 Abs. 1 sowie Artenschutzrecht auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene).

 

Unser Vorhaben hatte daher zwei wesentliche Ziele:

• Untersuchung und Beschreibung der Besiedlung des Sandfangs Borstel-Hohenraden sowie angrenzender Teile der Pinnau mit Neunaugenquerdern
• Unterbreitung von Vorschlägen zur Unterhaltung im Hinblick auf mögliche Kompromisse zwischen Anforderungen der Gewässerunterhaltung und des Fischschutzes.

Die Untersuchungen im Sandfang wurden im August 2009 durchgeführt. Dieser Bericht stellt die Ergebnisse vor und empfiehlt Handlungsoptionen für die Entleerung des Sandfanges.

Hinweis zum Verbleib der gefangenen Querder:

Abbildung 2Es war beabsichtigt, die Untersuchung des Sandfangs und auch die spätere Unterhaltung mit einem weiteren Projekt der Wasserrahmenrichtlinie zu verbinden. So
wurde vor kurzem die Sohlgleite am Ahrensburger Schlossteich (Abbildung 2) in der Aue (weiter unterhalb: Ammersbek) fertig gestellt, Maßnahmen zur Verbesserung der Habitatqualität im Oberlauf waren dort bereits abgeschlossen. Um die Wiederbesiedlung der Ammersbek mit standorttypischen, heimischen Fischarten zu fördern, wurde ein Initialbesatz mit Neunaugen vorgesehen. Daher wurden die im Rahmen der Untersuchung in der Pinnau gefangenen Querder in die Aue bei Ahrensburg umgesetzt.

Eine weitere Besatzaktion erscheint im Zusammenhang mit der Unterhaltung des Sandfangs sinnvoll.

2 Fischbiologische Felduntersuchungen im Bereich des Sandfangs

2.1 Methoden

Am 04.08.2009 wurden im Bereich des oberen Beckens des Sandfangs Borstel-Hohenraden semiquantitative Untersuchungen zum Bestand an Querdern durchgeführt (Abbildung 3). Dazu kam Abbildung 3
ein spezielles Neunaugensieb „Cyclomat" (NAWA GbR, Broderstorf) mit einer Maschenweite von 4 mm zum Einsatz. Die Sedimententnahme erfolgte mit einem Bügelkescher der Maschenweite 5 mm (LEMCKE 1999). Das obere Becken wurde in 9 Transsekte mit einem Abstand von 10 m aufgeteilt. Die Nummerierung der Transsekte erfolgte entgegen der Fließrichtung, so dass Transsekt I direkt oberhalb der den Sandfang begrenzenden Blocksteinschüttung und Transsekt IX kurz unterhalb des Übergangs zum Pinnaulauf angelegt wurde. Jedes Transsekt wurde mit einer repräsentativen Zahl an Proben untersucht, die je nach Gewässerbreite und -tiefe zwischen 8 - 16 Kescherhols umfassten. Alle gefangenen Tiere wurden gezählt, und zusätzlich fand bei Transsekt 1 und 5 eine Längenmessung aller Querder statt. Auf Basis dieser repräsentativen Stichprobe konnte eine Abschätzung der Gesamtzahl der im Sandfang siedelnden Querder vorgenommen werden. Zugleich ergab sich ein recht genaues Bild der Verteilung im Längsschnitt des Sandfangs, wodurch Vorschläge für eine „neunaugenverträgliche" Unterhaltung des Sandfangs abgeleitet werden konnten.
Die Fläche des Sandfangs wurde durch die Breitenmessung an den Transsekten und die Längenmessung bei der Festlegung der Abstände zwischen den Transsekten näherungsweise bestimmt.

Am 06.08.2009 wurden vergleichbare Untersuchungen im Bereich der Pinnau direkt oberhalb des Sandfangs fortgesetzt, um die Besiedlung des Fließgewässers und des Sekundärhabitates Sandfang vergleichen zu können. In der Pinnau oberhalb des oberen Sandfangbeckens wurden 20 Kescherhols durchgeführt und die gefangenen Querder ausgezählt und vermessen. Im Gegensatz zum Sandfang, in dem die Probestellenauswahl entlang des Transsektes sich nach der Begehbarkeit richtete, erfolgte die Beprobung in der Pinnau ausschließlich an Bereichen, die dem Augenschein nach eine Besiedlung mit Neunaugenlarven vermuten ließen.
Zusätzlich wurde am 06.08.2009 Transsekt 1 des Sandfangs mit einem Elektrofischfanggerät vom Typ EFKO 5000 untersucht, um einen Methodenvergleich hinsichtlich der Fangeffizienz zwischen Querdersieb und Elektrofischfanggerät zu ermöglichen. Alle elektrisch gefangenen Querder wurden gezählt und vermessen.

2.2 Ergebnisse und Diskussion

Sandfang

Abbildung 4Im Zuge der Siebungen an 9 Transsekten wurden insgesamt 520 Neunaugenquerder gefangen. Die Verteilung auf den einzelnen Transsekten im Längsschnitt des Sandfangs zeigt Tabelle 1. Eine Artunterscheidung wurde nicht vorgenommen. Aus Studien ist bekannt, dass die Pinnau Lebensraum aller drei heimischen Neunaugenarten, Meer-, Fluss- und Bachneunauge ist (BIOTA 2008). Lediglich größere Querder (>> 10 cm) könnten aufgrund der beginnenden Marmorierung ggf. als Larven des Meerneunauges angesprochen werden (HOLCIK 1986); diese Größengruppe war aber im Fang kaum vertreten. Wir gehen deshalb davon aus, dass es sich bei den festgestellten Larven um einen Mix der vorkommenden Arten handelt (Abbildung 4).

Tabelle 1: Fangergebnisse von Querdern mit der Siebmethode.

Transsekt

I

II

III

IV

V

VI

VII

VIII

IX

N Querder

44

78

94

79

98

88

38

1

0

N Querder/m2

88

104

125

90

105

88

76

1

0

 

Der Sandfang (oberes Becken) war im August 2009 zu geschätzt 40 % im oberen Bereich mit Sand gefüllt (das untere Becken war dem Augenschein nach bislang nicht Sediment gefüllt). Der nicht mit Sand gefüllte Teil war durch schlickig-muddiges Sediment geprägt, wies aber noch Wassertiefen von über 1,5 bis 2 Meter auf. Die Querder waren relativ gleichmäßig über den gesamten unteren schlickigen Teil des Sandfangs verteilt. Alle mit dem Kescher erreichbaren Wassertiefen waren dicht besiedelt. Der abgelagerte Sand hatte eine sehr scharfe Abbruchkante, die gleichzeitig auch die Besiedlungsgrenze für die Querder darstellte. Im reinen Sand wurden nahezu keine Querder angetroffen (Transsekte VIII und IX).

Die Längenverteilung der Querder zeigt Abbildung 5.

Abbildung 5

Das obere Becken des Sandfangs hat eine Fläche von ca. 1.060 m2 (rund 0,1 ha). Unter Nutzung der Teilergebnisse aus Tabelle 1 ergibt sich rein rechnerisch ein Bestand an Querdern im oberen Becken von rund 94.000 Stück (!). Untersuchungen zur Fangwahrscheinlichkeit mit der Siebmethode wurden nicht angestellt. Es ist bei dieser Untersuchung jedoch davon auszugehen, dass bei größeren Wassertiefen und bei vergleichsweise schlickigem Sediment die Fangwahrscheinlichkeit niedriger angenommen werden muss als bei flachen und festeren Sedimenten. Somit ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Querderzahl im oberen Becken des Sandfangs Borstel-Hohenraden sehr deutlich über 100.000 Querdern liegt.
Abbildung 6 zeigt die Längenverteilung der im Bereich von Transsekt I mit dem Elektrofischfanggerät gefangenen Querder.Es wird deutlich, dass im Ergebnis des Elektrofanggerätes kleinere Querder deutlich unterrepräsentiert sind. Gleichzeitig unterschätzt die Siebmethode bei Einsatz in tieferem Wasser offenbar größere Querder. Da die Datengrundlage für einen abgesicherten Methodenvergleich nicht ausreicht, soll hier auch nicht zu detailliert darauf eingegangen werden. Diese methodenabhängige Unterrepräsentation von Längenklassen deutet aber ebenfalls darauf hin, dass der Neunaugenbestand im oberen Becken deutlich über den berechneten 94.000 Stück liegen wird.

Abbildung 6

Pinnau oberhalb des Sandfangs

Im Rahmen der Siebung wurden bei 20 repräsentativen Kescherhols in der Pinnau oberhalb des Sandfangs 64 Querder gefangen. Nur auf die untersuchten, dem Augenschein nach zur Besiedlung gut geeigneten Bereiche bezogen, ergab sich eine Besiedlungsdichte von ca. 51 Querdern / m2 (zum Vergleich: 76 bis 125 Individuen /m2 im Sandfang, T I bis VIII, Tabelle 1). Es wurde durch stichprobenartige Messungen abgeschätzt, dass ca. 15 % der Sedimentfläche der Pinnau überhaupt mit Neunaugen besiedelt sind. Somit beträgt die mittlere Besiedlungsdichte des Gesamtgewässers im Pinnauverlauf direkt oberhalb des Sandfangs rund 8 Individuen / m2.
100 m Bachverlauf der Pinnau direkt oberhalb des Sandfangs beherbergen demnach grob geschätzt rund 5.000 Querder. Dies verdeutlicht, welche Bedeutung der Sandfang für die Neunaugenbesiedlung der Pinnau offenkundig hat. Unter der (idealisierten) Annahme einer gleichförmigen Besiedlung wären mindestens 2.000 m Bachlauf erforderlich, um den im Sandfang siedelnden Querdern adäquates Habitat bieten zu können.

Abbildung 7 zeigt die Längenverteilung der im Pinnauverlauf oberhalb des Sandfangs gefangenen Querder.

Abbildung 7

Ein Vergleich von Abbildung 5 und Abbildung 7 zeigt, dass das Größenspektrum der Querder im Sandfang und in der Pinnau unter Einsatz der Siebmethode sehr ähnlich ist. Das spricht dafür, dass Querder altersunabhängig in den Sandfang eindriften oder aktiv einwandern und hier siedeln.

3 Vorschläge zur Unterhaltung des Sandfangs

3.1 Aktuelle Situation

Als vorteilhaft für den Schutz der Neunaugen im Rahmen der Unterhaltung erweist sich die Tatsache, dass die Querder im reinen Sand, der sich im oberen Drittel derzeit abgelagert hat, praktisch nicht siedelten. Daher kommt beim derzeitigen Füllungsstand des Sandfangs eine Teilentnahme des Sedimentes in Betracht, bei der Querder praktisch nicht betroffen wären. Im Idealfall müsste die Entnahme in einem Sicherheitsabstand (ca. 1 m) oberhalb der Abbruchkante enden, dann wäre die Betroffenheit der Querder fast nicht gegeben. Alternativ bietet sich auch die Möglichkeit, das Sediment im Bereich der Abbruchkante mit einem kleinräumigen Übergang von reinem Sand zu Schlick auf einer Schicht von max. 30 cm abzutragen und im hinteren tiefen Teil des Beckens einfach abzusetzen. Danach könnte der derzeit aufgeschwemmte Sand vollständig entnommen werden.

3.2 Zukünftige Unterhaltung

Es ist fraglich, ob sich künftig das gesamte Becken mit Sand füllt und insofern stets wie unter 3.1 beschrieben vorgegangen werden kann. Erfahrungen an anderen Sandfängen lassen vielmehr vermuten, dass nach einiger Zeit auch eine Räumung des hinteren schlickgefüllten Teils des Sandfangs unumgänglich wird, um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten. In diesem Fall wäre die Betroffenheit der Querder extrem hoch, da dann praktisch der gesamte besiedelte Bereich ausgeräumt werden würde. Für dieses Szenario sind dringend weiter führende Schutzmaßnahmen für die Neunaugen vorzusehen.

Nach derzeitigem Stand kommt bei einer vollständigen Räumung des Sandfangs einschließlich der schlickigen Bereiche nur eine manuelle Auslese der Larven in Betracht. Dazu müsste die obere Sedimentschicht flächendeckend entnommen, an Land extra platziert und von Hand oder mit Sieben auf Neunaugenlarven durchsortiert werden. Dies ist mit Sicherheit ein sehr aufwändiges Verfahren. Alternativen erschließen sich uns jedoch derzeit nicht. Ohne Auslese der Larven aus der oberen Sedimentschicht müsste von einem Totalverlust aller im Sandfang siedelnden Querder ausgegangen werden - ganz sicher ein nicht hinnehmbarer Eingriff in den Neunaugenbestand der Pinnau.

Der im Bereich des Sandfangs zuständige Fischereipächter, der SAV Elmshorn-Barmstedt, hat in einem Vorgespräch bereits sein Interesse signalisiert, die aufwändige Handauslese der Neunaugen bei einer angemessenen Aufwandsentschädigung zu übernehmen. Dieses Angebot sollte unserer Meinung nach im Rahmen einer möglichst auf Langfristigkeit angelegten Kooperationsvereinbarung aufgegriffen werden. Für die beteiligten Angler wäre noch die Aufwandsentschädigung zu organisieren, bei der auch die Nutzung der Fischereiabgabe zu prüfen sein wird.

4 Verallgemeinerbare Erkenntnisse aus dem Pilotvorhaben Sandfang Pinnau

Eine verallgemeinerbare Aussage zur Unterhaltung naturnaher Sandfänge im Hinblick auf den erforderlichen Schutz von Neunaugenquerdern lässt sich unserer Meinung nach aus den vorliegenden Untersuchungen nicht ableiten. So unterscheidet sich der hier untersuchte Sandfang in der kleinräumigen Besiedlungsstruktur von anderen bekannten Sandfängen, in denen beispielsweise auch der aufgeschwemmte Sand mit Larven besiedelt ist (BRUNKE 2009). Offenbar ist die Besiedlung eines Sandfanges stark abhängig von der Korngrößenzusammensetzung des sedimentierten Materials, vermutlich auch von den hydraulischen Eigenschaften des Sandfangs und ggf. von weiteren Faktoren. Daher müssen Unterhaltungsempfehlungen immer fallspezifisch und standortbezogen erfolgen.

Beim Sandfang in der Pinnau bei Borstel-Hohenraden ist auffällig, dass die Anlage mit zwei jeweils direkt oberhalb der Becken gelegenen kleinen Sohlgleiten zum Gefälleabbau verknüpft ist. Aufgrund der Korngrößenfraktion dieser Sohlgleiten ist davon auszugehen, dass vor allem Meerneunaugen, vielleicht aber auch Flussneunaugen, in diesen kurzen Abschnitten erfolgreich ablaichen können. Damit driften die schlüpfenden Larven unmittelbar in den sich unterhalb anschließenden Sandfang und finden hier optimale Bedingungen zum Siedeln. Insofern ist davon auszugehen, dass ein gewisser, hier nicht ermittelbarer Teil des „Neungaugenproblems hausgemacht" ist, weil es auf der baulichen Verknüpfung von Sohlgleiten (= Laichplatz) und Sandfang (= Sekundärhabitat) basiert.

Für die künftige Planung vergleichbarer naturnaher Sandfänge wird angeregt, eventuell notwendigen Gefälleabbau nur unterhalb des Sandfangs vorzunehmen - dort möglichst in Form Lauf verlängernder Riffle-Pool-Sequenzen, die Kies laichenden Arten gute Reproduktionsmöglichkeiten eröffnen. Damit ließe sich mit hoher Wahrscheinlichkeit eine sehr massive Besiedlung des Sandfangs mit Neunaugenlarven, wie im hier untersuchten Fall, verhindern. Zudem verbessert ein direkt oberhalb der Laichbetten liegender Sandfang die Überlebensaussichten der sich im Sediment entwickelnden Eier und Larven, besonders für Salmoniden, ganz beträchtlich.

Ergänzend sollte zur Bestimmung der optimalen Position im Gewässer auch das Wissen um natürliche Laichplätze der Neunaugen einfließen, um - wenn möglich - einen größeren Abstand zwischen Laichplatz und Sandfang zu realisieren. Der weitaus größte Teil der abwärts driftenden Larven siedelt auf den ersten 2 km unterhalb der Laichplätze (Befund an Bachneunaugen, LEMCKE 1999).

 

5 Quellen

BIOTA (2008): Untersuchungsprogramm zum Monitoring von Fließgewässern nach WRRL in Schleswig-Holstein 2007/2008 - Los 2 (FGE Elbe). Band D - Qualitätskomponente Fische. Im Auftrag des Landesverbands der Wasser- und Bodenverbände Schleswig-Holstein.

Brunke, M. (2008): Naturnahe Sandfänge in FFH-Gebieten mit Neunaugen - Unterstützung bei naturnahen Unterhaltungsmaßnahmen. Vermerk 5 S. unveröffentlicht.

Brunke, M. (2009): Persönlicher Kommentar zur Befischung eines Sandfanges in der Linnau zur Untersuchung der Besiedelung mit Neunaugen.

Holcik, J. (ed., 1986): The freshwater fishes of Europe. Vol. 1, Part 1: Petromyzontiformes. Aula-Verlag. 313pp.

Lemcke, R. (1999): Untersuchungen zur Populationsökologie des Bachneunauges, Lampetra planeri Bloch 1784, und des Flussneunauges, Lampetra fluviatilis Linnaeus 1758. Shaker Verlag. 140 pp.

Neumann M (2002): Konzept zum Schutz gefährdeter Neunaugen- und Süßwasserfischarten in Schleswig-Holstein. Gutachten im Auftrag des Landesamtes für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein. 156p.

Neumann M (2003a): Gebietsauswahl für Rundmaul- und Fischarten des Anhangs II der FFH-Richtlinie in der von der schleswig-holsteinischen Landesregierung beschlossenen Natura 2000 Gebietskulisse. Gutachten im Auftrag des Landesamtes für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein. 222p.

Neumann M (2003b): Erfassung und Bewertung von einer Rundmaul- und drei Fischarten aus Anhang II FFH-RL in ausgewählten Fließ- und Stillgewässern des Landes Schleswig-Holstein sowie eine Methodenerprobung. Gutachten im Auftrag des Landesamtes für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein. 94p + Anhang.

Neumann M (2006): Recherchen und Untersuchungen zu Laichplätzen von Meerneunaugen und Entwicklung eines Meldesystems. Bericht für das Landesamt für Natur und Umwelt Schleswig-Holstein. 63p.

 

 

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